Behandlungskosten


Privat versicherte Personen

 

Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP), analog der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung können Sie als privat versicherte Person in der Regel bei Ihrer PKV geltend machen. Bitte nehmen Sie bereits vor oder spätestens nach der ersten Sitzung Kontakt mit Ihrer Versicherung auf, um zu klären, mit welchen Versicherungsleistungen Sie rechnen können. Bitte informieren Sie sich, ob und in welcher Form ein Antrag für die Behandlung zu stellen ist. In der Regel sind 5 probatorische Sitzungen antrags- u. genehmigungsfrei.

 

Beihilfeberechtigte Personen

 

Für Versicherte, die beihilfeberechtigt sind, gilt die Beihilfeverordnung für Psychotherapie. Hier ist es erforderlich, nach maximal 5 probatorischen Sitzungen einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Beilhilfestelle zu stellen. Die Abrechnung der Psychotherapie richtet sich ebenfalls nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Die private Krankenversicherung des Beihilfeberechtigten schließt sich dann entsprechend dem vereinbarten Tarif dem Bescheid der Beihilfestelle an.

 

Gesetzlich versicherte Personen

 

Sollten Sie gesetzlich versichert sein, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Ihre Krankenkasse die Behandlungskosten in einer Privatpraxis übernimmt, da sich die Regularien für gesetzlich versicherte Personen in 2018 erheblich verändert haben. Es besteht zwar lt. Gesetz ein Anspruch auf psychotherapeutische Behandlung im Krankheitsfall und bei nicht vorhandenen Plätzen bei Therapeuten mit Kassenzulassung auch in Privatpraxen, jedoch ist der Zugang dazu mit diesen neuen Regularien erheblich erschwert worden. Daher meine Empfehlung: Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, falls Sie keinen Platz bei einem Kassentherapeuten finden können. Sollte diese sich kulant zeigen, kontaktieren Sie mich gerne.

Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

 

Selbstzahler

 

Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, die Behandlungen privat zu zahlen (d.h. ohne Antragstellung bei einem Kostenträger). Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Kosten für Beratung und Training sind umsatzsteuerpflichtig, da es sich hierbei nicht um eine Heilbehandlung handelt.